Chemotherapie

Neben einer vor oder nach der Operation stattfindenden Chemotherapie, ist sie eine sehr wichtige Behandlungsmethode gegen Darmkrebs. Bei welchem Betroffenen jedoch eine Chemotherapie zur Heilung beiträgt und bei welchem sie nur noch Symtome lindern kann, hängt in erster Linie von seinem Erkrankungsstadium ab.

Welche Nebenwirkungen tatsächlich auftreten, das ist von Mensch zu Mensch oft unterschiedlich. Je zügiger der Körper nämlich ein Medikament abbaut, umso geringer sind die Nebenwirkungen. Und dieser Stoffwechsel läuft bei Menschen mit unterschiedlicher Geschwindigkeit.

Jeder Betroffene reagiert anders auf eine Chemotherapie, so dass es besonders wichtig ist, dass Sie dem Onkologen über Ihre besonderen Beschwerden berichten. Es kann auch innerhalb der laufenden Therapie passieren, dass sich die Nebenwirkungen verringern oder neue hinzutreten. Manche Betroffene spüren nur wenige Beeinträchtigungen.

Auch während einer Chemotherapie oder Bestrahlung und vor allem bei deutlichem Gewichtsverlust müssen sich Betroffene in Sachen Ernährung nicht unter Druck setzen: Die meisten Ernährungsempfehlungen wurden für Gesunde entwickelt. Bei Appetitlosigkeit oder therapiebedingten Problemen ist es sinnvoller, vorübergehend nur zu essen, worauf man tatsächlich Lust hat und was man gut verträgt.

Unsere Vertreter der ILCO Selbsthilfe sind Experten in eigener Sache. Als Betroffene oder Angehörige haben sie Erfahrungen mit ihrer eigenen Erkrankung und den eigenen Therapien. Sie unterstützen sich gegenseitig und geben ihr Wissen und das Wissen der ILCO und das Verständnis auf dem speziellen Gebiet an andere Betroffene gerne weiter. Dabei arbeiten sie eng mit den professionellen Versorgungsunternehmen, den Kliniken und Onkologen zusammen.